©Christina Körte

Neue Fotos, neue Website – die Jazz Hall Hamburg nimmt Konturen an

Seit 15 Jahren in Planung – nun wird’s konkret: die JazzHall Hamburg soll im Juni eröffnet werden. Jetzt gibt es eine neue Website und aktuelle Fotos.

Vor einem Jahr wurde an der Alster Richtfest gefeiert. Mit viel Optimismus, Live-Jazz und prominenten Gästen, darunter Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Ernst Langner. Das Geld für den neuen Konzertraum der Hochschule für Musik und Theater kam vor allem von Jazz-Fan und Mäzen Langner: knapp sechs Millionen Euro. Der Hamburger Senat steuert mit 700.000 Euro den restlichen Betrag bei.

Doch dann dauertes die Fertigstellung etwas länger, nicht zuletzt wegen der Pandemie. Nun ist die feierliche Eröffnung für den Juni geplant – wenn möglich, mit Publikum und Live-Konzerten. Ende April will das Planungsteam (u.a. mit JAZZ MOVES-Autor Philipp Püschel) weitere Details nennen. Seit dieser Woche gibt es eine neue Website: www.jazzhall.de

Die JazzHall sei „vorrangig auf die Bedürfnisse des Fachbereiches Jazz ausgelegt“, heißt es, kann jedoch auch als Vorlesungssaal oder für weitere Konzerte genutzt werden. Ein 550 Quadratmeter großer Musiksaal mit rund 200 Sitz- und 200 Stehplätzen. Das Besondere: der aus der Wiese ragende „Maulwurfshügel“ fungiert sowohl als Indoor-, als auch als Outdoor-Bühne, wie ein kleines römisches Amphitheater. Die Glasfassade lässt sich vollständig öffnen, draußen werden Sitzstufen eingelassen. Konzerte schauen mit einer frischen Alsterbrise!

Weitere gute Nachrichten: der Masterstudiengang Jazz an der HfMT wird ausgebaut. Ab diesem Jahr übernimmt die Wissenschaftsbehörde die Finanzierung – künftig wird es 16 Studierende geben.

Foto: die Studierenden Jan Zeimetz und Hauke Renken auf dem Dach der künftigen JazzHall.

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