Jazz Moves Hamburg Beta

Elbphilharmonie Kulturcafé

In zentraler Citylage können Hamburger und Touristen sich hier über das Konzert- und Kulturangebot der Hansestadt informieren und Tickets erwerben.
Im ersten Stock gibt es ein regelmäßiges Kulturprogramm. Beim Jazz im Kulturcafé stellen sich in der Regel zweimal im Monat vielversprechende Nachwuchs-Künstler:innen der Jazz- und Singer-Songwriter-Szene vor. Viele Hamburger Musiker:innen aber auch Bands aus der ganzen Republik und dem Ausland finden hier genau die richtige experimentelle Plattform. Die Atmosphäre – locker, der Eintritt – frei!

Ort

Elbphilharmonie Kulturcafé

Barkhof 3
20095 Hamburg

Veranstaltungen

Do., 10.10.  Do., 10.10. 18:00
Eintritt Frei  ↗ Website  ↗ Karte
Durchsetzt von gegenseitigen, spielerischen Provokationen und stimulierenden Kontrasten liefern sich die vier Musiker einen lebhaften Schlagabtausch an gestalterischen Ideen. Konsequent standardisierte Begleitmuster vermeidend, immer auf dem Sprung, immer für Überraschungen gut und immer das große Ganze im Blick haltend, fordern sie die Aufmerksamkeit des Publikums beständig heraus. • Peer Baierlein (t, flh), Uli Möck (p), Matthias Daneck (dr), Simon Schallwig (b)
Do., 17.10.  Do., 17.10. 18:00
Eintritt Frei  ↗ Website  ↗ Karte
Das Quartett richtet seinen Kompass nach der jungen New Yorker Szene und nimmt diese Inspirationen in die eigene Musik auf. So sind Vorbilder wie Ambrose Akinmusire und Immanuel Wilkins deutlich in den Kompositionen von BLUFF wiederzufinden. Die vier Musiker verstehen sich blind, so dass sich die Musik nahezu von selbst gestaltet: Von der Melodie ausgehend brechen sie in große dynamische Bögen aus und finden dennoch stets zur raffinierten Einfachheit des eigenen Musikstils zurück. Dabei strahlt die Band eine Spielfreude auf der Bühne aus, die auf das Publikum überspringt. In fünf Jahren als feste Formation war BLUFF mehrmals deutschlandweit auf Tour und kann unter anderem Auftritte beim Elbjazz- und JazzBaltica-Festival vorweisen sowie die Ensemble-Auszeichnung des Jungen Deutschen Jazzpreises 2022. Anfang 2023 folgte ihr Debüt-Album »Sleight of Hand«. Im Kulturcafé präsentieren die Musiker ein neues Programm, das ihre musikalische Wendigkeit und Kreativität erneut unter Beweis stellt. • Christian Höhn (t), Tim Scherer (p), Lucas Kolbe (b), Malte Wiest (dr)
Do., 07.11.  Do., 07.11. 18:00

Florian Weiss’ Woodism

📍 Elbphilharmonie Kulturcafé

Eintritt Frei  ↗ Website  ↗ Karte
Ein gut eingespieltes Ensemble verbindet im Idealfall ein unsichtbares, elastisches Band untereinander: wird an der einen Seite gezogen, bewegen sich alle mit. Die Schweizer Band Woodism entspricht dieser Idee voll und ganz: Wie auf einem gespannten Netz bewegen sich die vier Musiker souverän und äusserst wandelbar durch ihre Kompositionen, das harmonische Zusammenspiel immer perfekt aufeinander abgestimmt. Mal erstaunen ihre jugendliche Lässigkeit und innere Ruhe, die sich auf das Publikum direkt überträgt – dann wieder bestechen ihr dezenter Humor und die ansteckende Spiellaune. Die Band schafft es, sich nie aus ihrer eigenen Dynamik bringen zu lassen und hat sich bereits früh von allem freigeschwommen, was man ihnen als Stempel aufdrücken könnte. Ihre musikalischen Geschichten erzählen sie mit einem so differenzierten und unterhaltsamen Klangspektrum, dass man völlig in ihren Bann gerät und gar nicht mehr aufhören kann, ihnen zuzuhören. • Florian Weiss (tb), Linus Amstad (alto sax), Valentin von Fischer (b), Philipp Leibundgut (dr)
Do., 14.11.  Do., 14.11. 18:00

Philipp Maria Rosenberg – Rotwelsch

📍 Elbphilharmonie Kulturcafé

Eintritt Frei  ↗ Website  ↗ Karte
Das Trio hört und liebt die "gute und wahre" Musik von Joseph Beer und anderen Operettenkomponisten. Als eine Art "Great European Songbook" macht Rotwelsch Arien und Lieder zur Grundlage für seinen Jazz. Auf der Basis dieses wandlungsfähigen historischen Materials entstehen neue Stücke, in denen der unmittelbare musikalische Ausdruck im Zentrum steht. Die Melodielinien, oftmals von geradezu »himmlischer« Länge und gerne mit zwar anrührendem, aber nie primitivem Pathos gestaltet, überträgt das Trio ins Instrumentale – auch die Hämmer des Klaviers beginnen zu singen. Über den Klangfeldern bildet sich Spielraum für Improvisation, mal thematisch ungebunden, mal Melodiefragmente und -motive aufgreifend und zum Teil die Tonalität sprengend, sie subtil ins Geräuschhafte erweiternd. Daraus entsteht eine konsequente Vielschichtigkeit, ein Panoptikum an musikalischem Ausdruck. • Philipp Maria Rosenberg (p), Florian Kolb (b), Jordi Pallarés (dr)